Traditionellem Handwerk auf der Spur

Meister ihres Fachs lassen alte Handwerkskunst aufleben – und laden dazu ein, ihre Leidenschaft mit den Gästen zu teilen. Wo Sie traditioneller Handarbeit in Österreich begegnen, haben wir für Sie recherchiert.

Leinenfärben und Blaudruck – diese zwei alten Handwerksformen werden beim Färberfest im oberösterreichischen Glutau wieder lebendig. Im Tiroler Alpbachtal erzeugt Anneliese Naschberger die urigen „Doggln“, Schuhe aus Schafwollfilz, in aufwändiger Handarbeit. Eine Reihe traditionsreicher Handwerksbetriebe lassen sich in der Salzburger Altstadt entdecken. Mit ihren kunstvoll verzierten Jagdwaffen haben es die Büchsenmacher von Ferlach in Kärnten zu internationalem Ruhm gebracht. Live miterleben können Gäste in der Lodenwalkerei in Raumsau in der Steiermark, wie aus Wolle der robuste Lodenstoff entsteht. In Hall in Tirol führt Geigenbauer Arnold Posch das Erbe seiner Vorväter fort – und lädt zu Führungen durch seine Werkstatt. Goldene und silberne Radhauben setzen Damen aus den Bodenseegemeinden zur Festtagstracht auf – welche Technik bei der Herstellung der kunstvollen Kopfbedeckung zum Einsatz kommt, bleibt ein Geheimnis. In Schönbach in Niederösterreich lehren Mitarbeiter des Erlebnismuseumsvereins alte Handwerkstechniken wie Wollespinnen oder Drechseln. Aus Stroh flechten die Bäuerinnen aus Weiden am See in Burgenland goldgelbe Gebinde, die sie im Sommer am „Sesselmarkt“ verkaufen.

Unter Urlaubsideen finden Sie Detailinformationen zum traditionellen Handwerk  sowie Fotos zum Download in Printqualität.



 Sabina König am 11.04.2012   |  print