Das Urlaubsland Österreich hält seine Gäste in Bewegung: Weitwanderungen stehen da ebenso auf dem Programm wie kürzere Touren, etwa zu bestimmten Themen – mit und ohne Guide. Aber auch ausgedehnte Radtouren vermitteln ein intensives Landschaftserlebnis, das die verschiedenen Facetten Österreichs neu entdecken lässt.
Nahezu grenzenlos weit wandern, dazu gibt es in Österreich viele Gelegenheiten: Hoch oben über den Tälern, rund um Seen oder über den Tälern. Auf dem neuen Alpe-Adria-Trail beispielsweise geht’s auf 690 Kilometern von den Dreitausendern der Hohen Tauern bis an die Adria (www.alpe-adria-trail.com). Dem Donaustrom folgen Gäste in Wanderschuhen von Passau bis zum Weltkulturerbe Wachau. (www.donausteig.com, www.welterbesteig.at). Mit einem Fuß in Italien, dem anderen in Österreich geht es über 150 Kilometer Schritt für Schritt auf dem Karnischen Höhenweg entlang der italienisch-österreichischen Grenze (www.naturarena.com). Im Bregenzerwald haben die Gäste die Wahl zwischen drei- bis fünftägigen Weitwander-Arrangements mit Gepäcktransport (www.bregenzerwald.at). Auf dem Salzburger Almenweg durchstreifen Wanderer die Pongauer Bergwelt. Zur Stärkung auf den 350 Kilometern laden 120 Almhütten zur Einkehr ein (www.salzburger-almenweg.at). Auf der Südseite des Wilden Kaisers in Tirol bietet sich eine dreitägige Durchquerung des mächtigen Kalkmassivs von Going über den Wilder-Kaiser-Steig bis nach Scheffau an (www.wilderkaiser.info).
Hoch hinauf in die Hohen Tauern führt der „Knappentreck“ in Osttirol: In St. Jakob im Defereggental laden die Bergfreunde ihr Gepäck auf den Rücken eines Haflingers, um den Spuren der Bergleute unbeschwert zu folgen, die in der rauen Gipfelwelt einst kostbare Erze abbauten (www.osttirol.com). „Lesen Lernen im großen Buch der Natur“, so heißt das Motto im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen in der Steiermark. Jede der elf Etappen der „Via Natura“, die sich über 130 Kilometer erstreckt, gibt Aufschluss über ein Naturthema wie etwa Kräuter, Klima u. a. (www.naturpark-grebenzen.at). Die Montafoner Alp- und Maisäßkultur steht im Mittelpunkt des neuen AlpkulTour-Weg (www.stand-montafon.at).
In die vielfältige Welt der Kristalle tauchen die Teilnehmer an den Tiroler Kristallwanderwochen ein, die die Region Hall-Wattens den ganzen Sommer über anbietet. (www.hall-wattens.at). In der Silberregion Karwendel in Tirol warten seit heuer 19 ausgewählte Stempelstellen auf Wanderer mit Wunsch nach symbolischen Trophäen (www.silberregion-karwendel.com). Müde Wanderbeine könnte der neue Barfußweg am Rittisberg in der steirischen Ramsau wieder munter machen: Wie eine Reflexzonenmassage wirken die unterschiedlichen Böden wie Marmor, Rindenmulch, Stein oder Holz auf dem 300 Meter langen Parcours (www.rittisberg.at).
In Österreichs Natur- und Nationalparks nehmen Ranger, die Fauna, Flora und Gelände wie ihre Westentasche kennen, die Gäste unter ihre Fittiche und zeigen ihnen „ihr“ Revier: Im Nationalpark Donauauen ziehen Gäste beispielsweise mit dem Förster in den Auwald (www.donauauen.at). Auf den Pirschgängen in Begleitung eines Nationalpark-Wildhüters zeigen sich im Nationalpark Hohe Tauern Steinböcke, Bartgeier, Gämsen und Steinadler in der freien Wildbahn (www.nationalpark-hohetauern.at).
Österreichs Natur aus dem Radsattel zu entdecken, dazu habe Gäste eine Vielzahl an Möglichkeiten: zum Beispiel auf dem Tauernradweg im SalzburgerLand, der auf einer 270 Kilometer langen Rundstrecke von den höchsten Wasserfällen Europas in Krimml in die Mozartstadt Salzburg und wieder zurück führt. (rad.salzburgerland.com). Auf dem Drauradweg treten Bewegungshungrige vom Ursprung der Drau entlang der Lienzer Dolomiten durch die Oberkärntner Gebirgswelt bis zu den Kärntner Seen in die Pedale (www.oberdrautal.info). Seit heuer ist der Murradweg um eine Etappe reicher: Nach 365 Kilometern – vom Ursprung der Mur im Lungau bis nach Bad Radkersburg in der Steiermark – touren Radler noch 100 Kilometer weiter durch Slowenien bis nach Legrad in Kroatien, wo der Fluss in die Drau mündet (www.murradweg.com).
Sportliche Pedalritter schwingen sich in den Mountainbike-Sattel, um die Berge zu erobern: Die Tiroler Zugspitz Arena ist nicht nur für ihre weitläufigen Trails bekannt, sondern auch für eine Vielzahl an Touren, die den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden (www.zugspitzarena.com). Mountainbiker, die sich ihre Muskelkraft für ein prickelndes Downhill-Erlebnis aufsparen wollen, fahren den „Lift & Bike Giro“ am Kärntner Nassfeld: Nach der Auffahrt mit der Kabinenbahn hießt es, auf der längsten Abfahrtsstrecke der Alpen genau gemessene 11,7 Kilometer bergab zu radeln (www.nassfeld.at). Auf der neu eröffneten Koralm-Mountainbike-Strecke in der Steiermark überwinden Radler unter dem Motto „Von Weinbergen bis zum Edelweiß“ rund 1.300 Höhenmeter (www.schilcherheimat.at). In der Alpenregion Bludenz finden täglich geführte Mountainbiketouren mit den Guides von BergAKTIV statt (www.alpenregion.at/mountainbike).
In vielen Radregionen Österreichs verhilft das E-Bike zu kräftigem Rückenwind, womit Genussbiker auch konditionell anspruchsvollere Radausflüge bewältigen können. Im Lungau im SalzburgerLand etwa finden sich mehr als 600 Kilometer Mountainbike-Trails, die sich auch mit dem Elektrofahrrad in Angriff nehmen lassen. (www.lungau.at). Im Südburgenland warten 800 Kilometer beschilderte Radwege auch auf E-Biker (www.ebikeparadies.at). Ohne Anstrengung erkunden Gäste auf dem E-Bike den Schwarzenbergschen Schwemmkanal in Oberösterreich, dem einstigen Transportweg für Holz vom Böhmerwald nach Wien (www.boehmerwald.at). In der Südsteiermark leihen sich Genießer in Leutschach ein Elektrorad mit Anhänger für den Picknickkorb aus. Sein Inhalt lässt sich vorbestellen – von der Brettljause bis zum Fünf-Gang-Menü reicht das Angebot (www.suedsteirischeweinstrasse.at). Eine Ausfahrt mit dem E-Mountainbike und ein Bogenschieß-Training unter der Anleitung eines Profis lassen sich im Montafon verbinden (www.montafon.at).
Für Lauf- und Nordic-Walking-Fans hält zum Beispiel die Achenseeregion in Tirol das passende Angebot bereit: 183 Kilometer ausgewiesenen Laufstrecken in der Region sind nicht nur für begeisterte Läufer, sondern auch für Nordic Walker geeignet (www.achensee.info). Die Lauf- und Walkingarena Bad Tatzmannsdorf im Burgenland vernetzt die Parcours von Bad Tatzmannsdorf mit den Nachbargemeinden. Ein durchdachtes Leitsystem sorgt für Orientierung auf 138 Kilometern Lauf- sowie 280 Kilometern Wander- und Walkingwegen (www.laufarena.at).
















